19. August 2014

Der Ernst des Lebens?!

Zunächst einmal liegen nun sechs Wochen Ferien hinter uns. Morgen muss ich wieder zu meinen SchülerInnen und darauf freue ich mich ehrlich gesagt schon. Viel wichtiger ist allerdings, dass mein kleiner Lausejunge morgen seinen ersten Tag im Kindergarten hat. Wir starten mit der Eingewöhnung und das finde ich schon wirklich spannend. Es ist immerhin der erste Schritt in Richtung “groß werden”.
Der Lausejunge freut sich schon und ich versuche es ihm so schön wie möglich zu machen. Morgen wartet eine kleine gefüllte Schultüte auf ihn und gerade habe ich folgendes noch ausgeschnitten:

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12. August 2014

Mein erster Leseknochen

Wie bereits berichtet habe ich beim letzten Wochenendtrip die liebe Koni besucht. In unseren Gesprächen drehte es sich oft um Kreatives und sie schwärmte u.a. davon wie sehr in ihrer Familie die Leseknochen begehrt sind. Klar hatte ich die schon lange auf meiner “To Do”-Liste aber umgesetzt hatte ich es bis dato nicht. Sonntagabend war ich aber gleich im Nähkeller und habe vier Leseknochen zugeschnitten. Das Schnittmuster habe ich von hier. Zwei sind soeben fertig geworden und werden bei meinen Teamkolleginnen als Geburtstagsgeschenke landen:

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Zwei weitere Leseknochen wollte ich aus einem ganz bunten Stoff nähen und ich war mir zu 100% sicher, dass ich die Vorlage sechs Mal zugeschnitten hatte. Irgendwie waren aber nur noch zwei Teile über nachdem ich den ersten Leseknochen zusammengenäht hatte. Nachdem ich diesen heute gefüllt hatte wusste ich wo das vermisste Teil geblieben war:

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Aaaargh! Was ist das? Eine Lesezahn? Bin mir noch unschlüssig, ob ich ihn auftrennen, entsorgen oder tatsächlich an der Wendeöffnung schließen soll. Das passiert, wenn einem zu viele Gedanken durch den Kopf gehen *hmpf

10. August 2014

Aus der Versenkung …

…. tauche ich hier wieder auf. Nachdem der Lausejunge und ich ein Wochenende an der See waren, hab ich mir überlegt den Blog doch mal wieder aufleben zu lassen.
Wir haben die liebe Koni nämlich an der Küste in ihrem Familienurlaub besucht und sie sagte mir immer wieder wie schade sie es findet, dass es hier nichts mehr zu lesen gibt. Und Koni habe ich ja auch über meinen Blog kennen gelernt indem wir Bücher getauscht haben. Auf der Rückfahrt bin ich also in noch gegangen und habe entschlossen ab und zu wieder etwas zu bloggen. Vielleicht freut die gute Koni sich ja ;)
Und siehe da, vorhin war ich sogar im Nähkeller und hab die Maschine wieder ans Laufen gebracht. Bald gibt’s Bilder, aber erstmal etwas Küstenromantik:

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16. März 2014

Alles neu

Mittlerweile ist es ja schon fast peinlich nun doch wieder ein Posting zu verfassen, aber ich habe darüber nachgedacht und bin zu dem Entschluss gekommen mich wieder mal zu melden.
Hier ist es extrem ruhig geworden, nicht zuletzt, weil ich mit voller Stelle arbeite, nun hat sich allerdings im Hause Brause auch sonst sehr viel geändert. Der Lausejunge und ich leben mittlerweile alleine, weil der Herr des Hauses und ich es zusammen einfach nicht mehr schaffen. Ja, ich habe überlegt ob ich das hier überhaupt veröffentlich soll, aber muss ich mich dafür wirklich schämen?!
Niemand wünscht sich seine Ehe aufzugeben und seinem zweijährigen Kind die Familie nehmen zu müssen, aber wenn quasi keine andere Wahl gibt muss man den Schritt leider gehen. Es bringt einen Haufen Probleme mit sich, auch wenn man so schon genug hatte. Wir sind nun seit Wochen schon bei dem Versuch uns neu zu orientieren.
Permanent zermarterte ich mir den Kopf wie alles werden wird, wie sagt man es der Umwelt? Was antwortet man den Nachbarn? Wie erklärt man es dem Lausejungen? Wie gehe ich mit der Scham um gescheitert zu sein? Wer bin eigentlich ich noch, die jetzt nicht mehr Ehefrau ist? Wird alles irgendwann wieder gut? Anders aber gut in der neuen Situation? Wie schaffen das andere? Und die größte Sorge: Nimmt das Kind Schaden?
Es ist schlimm sage ich euch, die ganze Situation. Es war vor der Entscheidung schlimm und jetzt ist es das auch.
Aber wir leben noch, das sei mal auf die Positivliste geschrieben. Und irgendwie dreht die Welt sich weiter, auch wenn man in diesem Höllenzustand gern die Pausetaste drücken möchte, um sich richtig auszuweinen. Ich muss geduldig sein und nach vorne schauen, irgendwie:

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11. Februar 2014

Upcyclingdienstag: Sweatshirtjacke goes Stiftemäppchen

Es gibt da ein paar Kleidungsstücke, die liebe ich über Jahre hinweg. So z.B. diese Sweatshirtjacke:

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Nun muss ich ganz offen zugeben, dass so eine Schwangerschaft einen Körper nicht unbedingt schöner macht. Obwohl ich nur 1 kg mehr auf den Rippen habe als vor der Schwangerschaft, ist meine Figur komplett anders – um nicht zu sagen ein Desaster (in meinen Augen). Nun habe ich mich von meiner Jacke getrennt.
Ich habe die Bündchen am Ärmel abgeschnitten und danach zwei etwa 25 cm lange Ärmelstücke. Naht rausgeschnitten und Reißverschlüsse rausgesucht:

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Reißverschluss in eins der Stücke eingenäht, Seiten zugenäht, gewendet und dann:

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Ein Stiftemäppchen!
Es sollten zwei werden, daher auch zwei Reißverschlüsse, aber ich hatte dann doch weniger Zeit. Mit dem kleinen Projekt nehme ich endlich wieder an Ninas Upcyclingdienstag teil und lasse es Creadienstag hüpfen.

17. Januar 2014

Hallo 2014

Bevor ich hier versuche die letzten acht Wochen nieder zu schreiben, wünsche ich euch allen erstmal ein tolles 2014!
Ich bin seeeeehr ruhig ins neue Jahr gekommen, da Silvester mich aber emotional eh immer aus den Klotschen Haut bin ich froh darum. Während meiner Winterferien habe ich kurzfristig noch ein Weihnachtsgeschenk für den Lausejungen genäht:

20140115-121828.jpg Zugegeben bin ich über das Kissen mit passender Pixibuchhülle ein wenig mehr abgegangen als der Adressat, aber das sollte man einem Zweijährigen wohl nicht krumm nehmen. Mit meinen ultracoolen Weihnachtsgeschenk (E-Reader) habe ich auch viel Zeit verbracht und schon 2,5 Bücher gelesen. Am liebsten hier:

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Ein Jahresbeginn setzt in mir oftmals “Aufräumfieber” frei, so dass ich Onlineaktionen geschaltet habe und etliche Bücher losgeworden bin. Der neue Wandkalender wird von mir immer liebevoll mit feststehenden Terminen (Urlaub! Geburtstage und Erinnerungen) versehen. So habe ich das Gefühl alles im Griff zu haben (man muss nur wissen wie man sich selbst Erfolgserlebnisse verschafft *hihi). Vorgenommen habe ich mir für das Jahr eigentlich nicht wirklich was. Möchte regelmäßiger meine Großeltern besuchen und versuchen mehr bei “mir” zu sein, was als berufstätige Mama nicht immer einfach ist.
Außerdem habe ich das Häkeln wieder begonnen und der Lausejunge mag es auch:

20140115-122657.jpg Mit einer eigenen Nadel stochert er gern im Wollknäuel herum und fordert mich mit den Worten “Mama, sollen wir wieder nageln?” auf weiterzumachen.

14. Januar 2014

Fahrradschlauch goes Gürtel: Upcycling Dienstag

Nach längerer Pause melde ich mich heute mit einem Beitrag zu Ninas Upcycling Dienstag wieder. Streng genommen ist es gar nicht mein Beitrag, denn der Herr des Hauses war wieder kreativ. Ausgangsmaterial ist diesmal ein ausgedienter Fahrradschlauch, wovon wir eine ganze Tüte voll haben:

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Ventil abgeschnitten, aufgeschnibbelt, einmal gewaschen und auf ein langes Stück LKW-Plane geklebt. Eine olle Gürtelschnalle mit eingenäht und zum Schluss Löcher reingestanzt. Fertig ist mein Geschenk, ein Gürtel:

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Abgefahren, oder?!
Dieses upgecycelte Unikat lasse ich heute auch zum Creadienstag hüpfen.

15. Dezember 2013

Countdown zum Jahresabschluss

In den vergangenen Wochen hier wieder nicht los, dafür im real life umso mehr.
Mit dem Lausejungen habe ich z.B. das erste Mal Kekse gebacken und zu einem Kaffeetrinken geladen:2013-12-06 15.20.59 Dazu hatte ich veganen Apfelkuchen und vegane Chai Brownies gebacken. War lecker!
Außerdem habe ich wieder für den Lausejungen genäht. Ich glaube mit den Raglans bin ich erstmal durch. Hätte Lust mal einen Kapuzenpulli zu nähen, aber wenn ichs wieder verhaue ist der schöne Stoff dahin, daher bin ich noch unschlüssig:
2013-12-04 13.20.04.
Für den Lausejungen war der Nikolaus auch ein einschneidendes Erlebnis. Er hatte extra ein Bild für den guten Mann gemalt, welches am 06.12. tatsächlich gegen ein Päckchen Knete und einen Schokonikolaus eingetauscht war. Verwunderung pur! Mal sehen was es nun an Weihnachten wird. Sein Wunschzettel ist kurz und bestimmt: Smarties!

So, mit dem Shirt hüpfe ich nochmal in die Dezemberausgabe von Made4Boys und wünsche euch das Beste.

30. November 2013

Tauschgeschäft Vol.3

Nun ist es schon fast zwei Jahre her (ich dachte es sei höchtens ein Jahr *hups), da habe ich das letzte Mal mit euch Bücher getauscht. Heute habe ich wieder sechs Exemplare vom Regal genommen.
Das Ganze funktioniert so:
Ich möchte euch hier einige Bücher anbieten. Wer Interesse an einem oder mehreren dieser Werke hat, der hinterlässt einen Kommentar in dem er/sie mir sagt welches Buch das Gewünschte ist. Ich nehme dann per E-Mail Kontakt mit euch auf, damit ich eure Adresse erfahre und schicke euch das Buch. Und als kleines Tauschgeschäft sendet ihr mir eine Kleinigkeit die für euch passend erscheint. Ob etwas Selbstgemachtes, ein Stückchen Stoff, etwas Nähzubehör (wie z.B. ein paar Zentimeter Schrägband oder Webband), Stofffarbe, Stempel oder eine Karte mit 2000 € in kleinen Scheinen *hehe – ihr entscheidet selbst.
Hier sind die Bücher:

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Natascha Kampusch – 3096 Tage als gebundene Ausgabe. Ich fand es lesenswert und habe viel erfahren was man sonst nicht über dieses Drama gewusst hat.
Die hellen Tage – Zsusza Bank, habe ich im Urlaub gelesen und war ganz verzückt von der tollen Schreibweise der Autorin. Es ist nicht umsonst ein Kassenschlager.
Sieben Stunden im April – Susanne Preusker. Was diese Frau erlebt hat ist ein totaler Alptraum, ihre Erlebnisse verarbeitet sie nicht mit ausschweifenden Fakten sondern mit sehr geschickt geschriebenen Episoden. Absolut lesbar!
Hab ich selbst gemacht – Susanne Klingner, das ist natürlich der Klassiker. Zugreifen wer es noch nicht gelesen hat.
HypnoBirthing – Marie Mongan, für werdende Mütter ganz schön zu lesen. Es nimmt einem ein wenig die Befürchtung vor der Geburt und den damit verbundenen Schmerzen. Mir hat’s gefallen.
Das große Glück kommt nie allein ist eine leichte Lektüre für zwischendurch.

Und? Habt ihr was gefunden? Ich würde mich freuen. Meldet euch.

27. November 2013

Es geht in die Weihnachtszeit

Habt ihr schon die ersten Kekse gebacken und seid mit dem Schmücken der Wohnung fertig.
Morgen findet in “meiner” Schule der jährliche Adventstag statt. Jede Klasse bereitet ein Verkaufs- oder Mitmachangebot vor. Mit meiner Gruppe habe ich Backmischungen im Glas gemacht, Smarties-Cookies und Schoko-Brownies. Ich finde das macht immer was her:

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Damit es auch einigermaßen nett in unserer Klasse ist, haben wir am Montag während des Kunstunterrichts Fensterbilder gemacht. Da ich alles auf Zuruf aus der Hand gezeichnet habe, ist’s auch nicht wirklich perfekt geworden aber wir sind alle große Fans unseres Werks:

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Zu Hause habe ich gemeinsam mit dem Lausejungen das Haus weihnachtlich geschmückt. Er war ganz hin und weg! Natürlich durfte er in den Kisten kramen und trug mir alles hinterher, damit ich es aufhänge. Schön, dass er auch so ein Adventfanatiker zu sein scheint.
Ach und dann habe ich noch nach dem neuen Tutorial von Hamburger Liebe für meine Mama einen Loop zum Geburtstag genäht. Das Endprodukt ist schon verschenkt und wird getragen, aber hier bekommt man einen kleinen Eindruck der gewagten Farbkombi:

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Für mich war’s erst der zweite Loop und das erste Mal eine Arbeit mit Applikation. Das hat besser geklappt als ich zunächst vermutet hatte, juhu!
Kekse habe ich noch nicht gebacken, mal sehen wann ich dazu Zeit finde. Macht’s euch schön!

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